Boeing und British Airways schließen Vertrag über 24 Boeing 787 Dreamliner
787-Programm erreicht dadurch Meilenstein von 787. Bestellung
SEATTLE, 27. Dezember 2007 – Boeing und die in London ansässige
Airline British Airways haben eine Bestellung über acht Boeing 787-8
und 16 Boeing 787-9 abgeschlossen. Damit erhöht sich die Gesamtzahl
der weltweit bestellten 787 von 766 auf 790 und übersteigt somit
die Marke von 787 Bestellungen. Die Bestellung hat einen Wert von 4,4
Milliarden US-Dollar nach Listenpreisen. British Airways hat zudem Optionen
für 18 Boeing 787 und Vorkaufsrechte für weitere zehn Flugzeuge
gesichert.
Willie Walsh, CEO von British Airways, sagte: „Die 787 ist ein
fantastisches Flugzeug und wird eine willkommene Ergänzung unserer
Flotte sein. Sie bietet große Verbesserungen im Umweltbereich bezüglich
globaler Emissionen, lokaler Luftqualität und Lärm.“
„Die niedrigen Betriebskosten und ihre Reichweite, mit der wir
alle unsere Ziele anfliegen können, geben uns mehr Flexibilität
bei der Planung unseres Streckennetzes. Wir freuen uns, dass unsere Kunden
mit diesem Flugzeug fliegen können“, sagte Walsh.
British Airways hat ihre Wahl des 787 Dreamliner als Kernelement der
Erneuerung ihrer Langstreckenflotte im letzten September angekündigt.
Die Airline hat ebenfalls im September angekündigt, dass sie ihre
787 mit Rolls-Royce Trent 1000-Triebwerken ausrüsten wird.
„Diese Bestellung ist ein Vertrauensbeweis in die beispiellose
Leistung der 787 von einem der weltweit führenden globalen Netzwerkcarrier“,
sagte Marlin Dailey, Vice President Sales für Europa, Russland und
Zentralasien von Boeing Commercial Airplanes. „Kein anderes Flugzeug
in dieser Kategorie bietet British Airways die hohe Effizienz, Wirtschaftlichkeit
und den Passagierkomfort, während sie sich zugleich problemlos in „twin-aisle“ Mittel-
und Langstreckenflotten einfügt.“
„Die 787. Bestellung ist bedeutend für das Programm und
es ist großartig, dass wir dieses Ereignis mit British Airways
feiern. Die führende Rolle von British Airways bestätigt unseren
Erfolg auf dem Markt”, sagte Pat Shanahan, Vice President und General
Manager des 787-Programms.
Die 787 wird British Airways dabei helfen, ihre Ziele bei der Umweltleistung
zu erreichen. Sie reduziert CO2-Emissionen und ihr Lärmteppich wird
mehr als 60 Prozent kleiner sein als der von heutigen Flugzeugen vergleichbarer
Größe.
Gemeinsame Elemente zwischen der 787 und dem 777-Cockpit von British
Airways werden es 777-Piloten ermöglichen, in nur fünf Tagen
für die 787-Zertifiziereung geschult zu werden.
Die 787 bietet zudem mehr Frachtkapazität als die 767 und als
Flugzeuge vergleichbarer Größe.
Mit 790 Bestellungen in drei Jahren bleibt die 787 die erfolgreichste
Flugzeugeinführung in der Luftfahrtgeschichte.
Boeing hat die 787 für den Markt der mittelgroßen Jetliner
entwickelt und erwartet einen Bedarf von rund 3.500 Flugzeugen in den
nächsten 20 Jahren. Die 787 wird zu mehr als 50 Prozent aus fortschrittlichen
Verbundwerkstoffen bestehen. Dies ermöglicht die größten
Fenster, größere Luftfeuchtigkeit in der Kabine und eine niedrige
Kabinenhöhe, die die Ermüdung von Passagieren reduzieren wird.
Hocheffiziente Triebwerke in Kombination mit einem leichten Flugwerk
und verbesserter Aerodynamik werden bei der 787 Kosten pro Sitz und Meile
erzielen, die normalerweise bei viel größeren Flugzeugen erreicht
werden.
Boeing
Boeing ist das weltweit führende Luft- und Raumfahrtunternehmen
und der größte Hersteller von Verkehrs- und Militärflugzeugen.
Boeing entwickelt und produziert zudem Drehflügler, Satelliten,
Verteidigungssysteme und hoch entwickelte Informations- und Kommunikationssysteme.
Boeing betreibt als einer der wichtigsten Dienstleister der NASA das
Space Shuttle und die Internationale Raumstation ISS. Die Firma bietet
zahlreiche Dienstleistungen zur Unterstützung
von Kunden aus dem militärischen Bereich und von Verkehrsfluglinien.
Boeing hat Kunden in mehr als 90 Ländern weltweit und ist gemessen
am Umsatz einer der größten
Exporteure der USA. Boeing hat seinen Sitz in Chicago und beschäftigt
150,000 Mitarbeiter in den USA und 70 weiteren Ländern.
2006 betrug der Umsatz 61,5 Mrd. US-Dollar.
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